In der Legasthenie-Therapie werden Kinder mit Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und der Schriftsprache und Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung gefördert.

In der Dyskalkulie-Therapie werden Kinder mit Schwierigkeiten im Erlernen der mathematischen Grundlagen und mit Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung gefördert.

Die Therapeutinnen beraten die Erziehungsverantwortlichen sowie Lehrpersonen und arbeiten eng mit der Klassenlehrperson zusammen.

Lektionen in diesem Bereich werden durch den Schulpsychologischen Dienst aufgrund einer differenzierten Abklärung gesprochen.  
Ziel dieser Fördermassnahme ist es, dass Kinder und Jugendliche möglichst in der Regelklasse beschult werden können. Somit wird ihnen das gemeinsame Teilhaben an Erziehung und Bildung ermöglicht. Die Fördermassnahmen sind so ausgestaltet, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf die Volksschule besuchen können. Sie bauen auf einer ganzheitlichen Sichtweise auf und respektieren die individuellen Grenzen und die Grenzen des Umfelds. Die Beteiligten legen die Ziele der Fördermassnahme gemeinsam und verbindlich fest und sind mitverantwortlich für die Qualitätssicherung.

Die Unterschiedlichkeit von Kindern und Jugendlichen ist eine Gegebenheit. Die Fördermassnahmen stärken und unterstützen die Regelklassen im Umgang mit der Heterogenität. Die Fördermassnahmen und der Unterricht in Kindergarten und Schule sind aufeinander abgestimmt, die Beteiligten arbeiten zusammen. 

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